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Medikamente zur Gewichtsabnahme versus Diabetes-Medikamente

Gesundes und dauerhaftes Abnehmen kann für viele Menschen eine Herausforderung sein. Vielleicht fragen Sie sich, welche Medikamente es gibt, die bei der Gewichtsverlust helfen (Abnehmmedikamente), oder wie sich Medikamente für Diabetes (z. B. bei Typ-2-Diabetes) ebenfalls auf das Gewicht auswirken können. In diesem Blog erklären wir die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den beiden Medikamentenformen, welche Beispiele es gibt und für wen sie geeignet sein könnten.

Warum unterscheiden sich einige Medikamente gegen Übergewicht von denen gegen Diabetes?

Sowohl übergewichtige Menschen als auch Menschen mit Typ-2-Diabetes leiden unter einem Ungleichgewicht in ihrem Stoffwechsel. Die Ursachen und Mechanismen sind jedoch nicht immer die gleichen. Diabetesmedikamente zur Gewichtsabnahme können eine Nebenwirkung haben, wenn das Medikament auch zur Regulierung des Blutzuckerspiegels beiträgt und gleichzeitig den Appetit reduziert. Abfallmedikamente hingegen sind speziell zur Behandlung von Fettleibigkeit oder zur Unterstützung der Gewichtsabnahme gedacht.

Gemeinsame Punkte:

  • Beide können die Kalorienzufuhr reduzieren und manchmal zur Gewichtsreduktion beitragen.
  • Sie bedürfen der ärztlichen Überwachung, da nicht jeder ohne Risiko durch Medikamente abnehmen kann.
  • Sie spielen eine Rolle bei der medizinischen Gewichtsabnahme (unter der Aufsicht eines Arztes oder einer anderen zertifizierten Fachkraft).

Hauptunterschiede:

  • Diabetesmedikamente dienen in erster Linie der Regulierung des Blutzuckerspiegels, eine Gewichtsabnahme kann ein sekundärer positiver Effekt sein.
  • Abfallmedikamente konzentrieren sich direkt auf die Reduzierung der Kalorienzufuhr, die Unterdrückung des Appetits oder eine Kombination aus beidem.

Beispiele für Abfallmedikamente

  1. GLP-1-Agonisten zur Gewichtsabnahme (z. B. Wegovy®, Saxenda®) - Diese Medikamente enthalten einen Wirkstoff, der die Magenentleerung verlangsamt und das Sättigungsgefühl fördert, was dazu beiträgt, weniger zu essen.
  2. Medikamente, die die Fettabsorption hemmen (z. B. Xenical®) - Sie hemmen Enzyme im Darm, so dass weniger Fett absorbiert wird. Dadurch fällt es dem Körper leichter, Gewicht zu verlieren.
  3. Andere Tabletten, die den Appetit unterdrücken - Einige enthalten Wirkstoffe, die Hungerhormone oder Sättigungssignale beeinflussen.

Wichtig: Abnehmpillen sind oft für Menschen mit einem BMI über einer bestimmten Grenze oder für Übergewichtige in Kombination mit Risikofaktoren gedacht. Sie wirken am besten, wenn sie mit einer angemessenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung kombiniert werden.

Beispiele für Diabetesmedikamente, die das Gewicht beeinflussen

  1. GLP-1-Rezeptor-Agonisten bei Diabetes (z. B. Ozempic®, Mounjaro®) - Sie wurden entwickelt, um den Blutzuckerspiegel bei Menschen mit Typ-2-Diabetes zu regulieren, führen aber oft auch zu Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust.
  2. SGLT2-Hemmer - Diese Medikamente bewirken, dass ein Teil des Zuckers über die Nieren ausgeschieden und nicht absorbiert wird. Manchmal hilft dies bei der Gewichtsabnahme, aber diese Wirkung ist nicht so stark wie bei einigen anderen Diabetesmedikamenten.
  3. Andere Diabetestabletten oder -injektionen - haben manchmal eine neutrale Wirkung auf das Gewicht oder können sogar eine Gewichtszunahme verursachen (z. B. kann Insulin zu zusätzlichen Pfunden führen).

Hinweis: Nicht jedes Diabetesmedikament ist zum Abnehmen geeignet. Manchmal müssen Diabetiker sogar das Risiko von Unterzuckerungen (Hypos) bedenken, wenn sie unerwartet weniger essen.

Für wen sind diese Medikamente geeignet?

  1. Menschen mit Typ-2-Diabetes - Bestimmte Diabetesmedikamente können einen doppelten Nutzen bieten: bessere Blutzuckerwerte und weniger Gewicht.
  2. Übergewichtige oder fettleibige Menschen - Spezielle Abfallmedikamente sind für die Gewichtsabnahme gedacht, oft mit einem BMI von 27-30 und Risikofaktoren.
  3. Personen, die bereits eine Diät machen und Sport treiben - Medikamente zur Gewichtsabnahme und Diabetes wirken am besten, wenn Sie bereits an einer gesünderen Ernährung arbeiten.
  4. Personen, die unter Aufsicht stehen - In jedem Fall ist eine ärztliche Beratung unerlässlich. Nicht jedes Medikament ist für jeden geeignet, und bei manchen Menschen besteht das Risiko von Nebenwirkungen.

Mögliche Nebenwirkungen und Bedenken

Abfallmedikamente

  • Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Fettstühle bei Fettblockern).
  • Veränderungen des Appetits (zu wenig essen kann zu Mangelerscheinungen führen).

Diabetes-Medikamente

  • Hypoglykämie - zu niedriger Blutzucker, insbesondere in Kombination mit anderen Medikamenten.
  • Verdauungsbeschwerden - einschließlich Übelkeit, Durchfall oder Bauchschmerzen.
  • Wechselwirkungen - informieren Sie Ihren Arzt immer über alle anderen Medikamente (Vitamine, Kräuter usw.), die Sie einnehmen.

Sowohl Medikamente zur Gewichtsabnahme als auch Diabetesmedikamente erfordern regelmäßige Kontrolluntersuchungen. Die Nebenwirkungen und die damit verbundenen Risiken sind je nach Medikament unterschiedlich, folgen aber häufig einem bestimmten Wirkmuster (z. B. Appetitminderung, Hemmung der Fettaufnahme).

Schlussfolgerung

Medikamente zur Gewichtsreduktion vs. Diabetes-Medikamente: Obwohl sie manchmal überlappende Wirkungen haben, wurden sie mit unterschiedlichen Zielen entwickelt. Medikamente zur Gewichtsreduktion wurden speziell für übergewichtige oder fettleibige Menschen entwickelt, um Gewicht zu verlieren, z. B. durch Unterdrückung des Appetits oder reduzierte Fettaufnahme. Diabetesmedikamente (wie GLP-1-Agonisten) zielen in erster Linie auf die Regulierung des Blutzuckerspiegels ab, können aber auch zu weniger Appetit und damit zu weniger Pfunden führen.

Letztlich entscheidet Ihre gesundheitliche Situation über die richtige Wahl. Wer eine medizinische Gewichtsabnahme in Betracht zieht, tut gut daran, mit einem Experten zu sprechen. Möchten Sie weitere Informationen zum Thema Abnehmen mit Medikamenten oder haben Sie Fragen zu unserer Website, unserer Plattform oder anderen Themen, die nicht direkt mit der Medizin zu tun haben? Zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen - unser Kundendienstteam hilft Ihnen gerne weiter. Besuchen Sie unsere Kontaktseite für weitere Informationen.

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Dieser Text wurde geprüft von: 

Name: P. Stoutenberg
Beruf: Pharmazeut
BIG-Registrierungsnummer: 89026555917 

Datum der letzten Bewertung: 31. März 2025